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Hausbar & Humidor die Liaison der besonderen Art

Das Kaminfeuer macht sich mit leisen Knistertönen bemerkbar, die wohlige Wärme erfüllt den  Raum. Die Atmosphäre lädt zum Seele baumeln lassen ein. Genussmenschen haben sich getroffen und gehen gemeinsam auf die Reise des guten Geschmacks. Eintauchen in die wunderbare Welt von erlesenen Getränken und Premiumzigarren. Eine ganz besondere Liaison, die zu den schönsten Momenten zählt, die man zuhause zelebrieren kann. FINE TOBACCO präsentiert einige Impressionen und Ideen, die in keiner Hausbar und in keinem Humidor fehlen sollten.



Die Hausbar – Statussymbol oder Genussoase?

Die eigene Bar zuhause hat schon ­immer einen besonderen Reiz aus­geübt. Schließlich wollte man Gästen zuvorkommend begegnen und auch ein wenig beeindrucken. Die Geschichte der Hausbar ist demnach auch in der Literatur zu einem beliebten Lese­stoff geworden. In einem Beitrag einer Zeitschrift für Innenarchitektur aus dem Jahr 1932 wurde die „Kleine Hausbar“ als „eine der „Erfindungen unserer Neuzeit“ bezeichnet. Zu den verschiedenen Formen und Typen hieß es weiter:

„Der primitivste Anfang war die hinter Büchern versteckte Cognacflasche; dann war es ein kleiner Lagervorrat von Likör und Zigarren in einem Fach des Bücherschrankes. Dann begann der eigentliche Ausbau des Likör- und Zigarrenschrankes. Er machte sich selbständig und nahm verschiedene Formen an. Mit luxuriöser Inneneinrichtung. Glas, Metall, synthetische Werkstoffe mit glänzend sauberen Oberflächen gewährten die appetitliche Wirkung und die beste Aufbewahrung des köstlichen Schrankinhaltes. Er wurde nicht nur selbständig, sondern auch beweglich. Auf Rädern als Likörwagen, oder auf Metallkufen als Barschlitten ,der geräuschlos über den Teppich gleitet. In Italien ist eine kleine Hausbar in Form einer kleinen Anrichte  modern; elektrisch betrieben, mit eingebauter kleiner Eismaschine zum Kühlen der Flaschen, Früchte, für Speise-Eis, mit Zitronen- und Orangenpresse,  Eiszerkleinerer, Schüttelbecher für Flips, Cocktails,  Punsch und Schlagsahne, mit Mokkamaschine. In Amerika ist das Neuste die tragbare kleine Bar im Flugzeugkoffer – zum Mitnehmen für das Auto- oder Flugzeug-Picknick“.

Seit den 1950er Jahren und bis in die 1970er Jahre hinein erfreuten sich Hausbars im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit. Es erschienen mehrere Ratgeber mit Tipps zu Einrichtung und Ausstattung und mit für private Zwecke geeigneten Mixrezepten. Beispiele sind Hermann Ochsenbeins Kleine Hausbar (Zürich 1957), sowie insbesondere die Bücher von Peter Schmoeckel (Freude am Mixen, Gütersloh 1962) und Aladar von Wesendonk (888 Cocktails, Long Drinks und andere Mix-Getränke für die Bar zu Hause, München 1965), die hohe Auflagen erreichten. Schmoeckel unterschied 1962 verschiedene Formen von Hausbars, darunter das Barfach im Wohnzimmerschrank, die Anrichte, die Essecke mit Durchreiche und schließlich die große, eingebaute Bar mit Kühlschrank, Spülbecken und elektrischen Anschlüssen. 


Vor allem in den 1960er und 1970er Jahren waren ausklappbare Barfächer in Anbaumöbeln und Schrankwänden beliebt. Die offene Klappe diente dabei als Arbeitsfläche, im Innern war Platz zur Unterbringung von Flaschen, ­Gläsern und Barutensilien. Die Bar­fächer waren oft von innen verspiegelt oder beleuchtet.

Im 21. Jahrhundert ist das Interesse an der eigenen Hausbar wieder gewachsen. Marktforscher stellten eine steigende Begeisterung bei den Deutschen fest, „selbst als Hobby-­Barkeeper hinter den eigenen Tresen zu steigen“. Spätestens seit den Corona-Lock Downs haben die Genussrefugien im eigenen Haushalt noch stärker an Bedeutung gewonnen.


Der Humidor – das Wohnzimmer des braunen Goldes 

Auch der eigene Humidor setzt sich in Szene. Die Füllmenge ist nicht entscheidend, aber wohl die Qualität, das Zubehör und natürlich die Auswahl an Zigarren. Die Vielfalt des Angebots ist enorm und so mancher Abend in der Hausbar hat überraschende Pairings von Zigarrengenuss und begleitenden Getränken erzeugt. Das verwundert ja auch nicht, denn das Zusammenspiel hat schon seit je her begeistert, wie Aussagen aus beinahe allen ­Epochen beweisen. Nun hieße es allerdings ­„Eulen nach Athen zu tragen“, Ihnen liebe Leserinnen und Leser von FINE TOBACCO die Vorteile und Beschaffenheit eines Humidors erklären zu wollen. Ob der Klapp-Humidor aus Edelhölzern, der Schrankhumidor als Blickfang und mit größerer Füllmenge – alle Formate eint die richtige Handhabung und Pflege. Regelmäßige Betreuung ist wichtig, denn die gelagerten Zigarren verlangen nach Präzision. Wie hoch sollte die Luftfeuchtigkeit im Humidor sein? Um die Qualität der gelagerten Zigarren uneingeschränkt zu gewährleisten, müssen im Inneren des Humidors die richtigen Bedingungen für die Lagerung vorherrschen. In der Regel spricht man dabei von einer Umgebungstemperatur von etwa 20 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 65-75%. Alle zwei bis acht Wochen, je nach System und Gebrauch, sollte der Befeuchter nachgefüllt werden. Das bitte mit destilliertem Wasser. Verwenden Sie niemals Leitungswasser. Es reicht auch nicht, Wasser abzukochen oder zu entkalken. Und wie lange kann man Zigarren im Humidor lagern? Eine Faustregel besagt, dass Zigarren bis zu fünf Jahren gelagert werden können, bevor sie beginnen, ihren Geschmack zu verlieren. Danach sind sie zwar immer noch raucbar, aber die Aromen werden abgeschwächt und die Zigarren werden viel härter.Wer diesen überschaubaren Aufwand mit Freude betreibt, der hat eine ebensolche beim Genuss der Tabakwaren. Das sogenannte „braune Gold“ dankt diesen Service mit bestem Rauchverhalten und Geschmack. 


Pairing – die Qual der Wahl

Die bekanntesten Zusammenspiele zwischen Zigarrengenuss und Begleitung des passenden Getränks dürften das gute Glas Rotwein, ein feiner Whisky oder ausgereifter Rum sein. Aber auch kreative Cocktails bieten spannende Genusserlebnisse. Welches Zigarren-Getränk am besten geeignet ist, hierfür gibt es grundsätzlich ­keine festen Regeln. Letztendlich ist es Geschmackssache und auch von der entsprechenden Tabakware abhängig, welcher Drink gewählt wird. Dennoch sind manche Mischungen viel passender als andere. Eine feine Zigarre sollte im Getränk eine gute Balance finden, während eine kräftige Zigarre nach dem starken Charakter in Bezug auf das Getränk verlangt. FINE TOBACCO serviert in jeder Ausgabe unter der Rubrik „Pairing“ Inspiration für perfekte Kombinationen. Kann man gerne nachlesen auf unserer Internetseite www.bodos-finelife.de, denn dort sind auch ältere Ausgaben hinterlegt. Wir wünschen auf jeden Fall viel Lust und Vergnügen in Ihrer Hausbar, ob in besinnlicher Stunde oder geselliger Runde. Gönnen Sie sich das – Sie haben sich das verdient!

Hausbar & Humidor 

Special in FINE TOBACCO

Wir haben einige nützliche, spannende und geschmackvolle Produkte in dem folgenden Special zusammengestellt. So auch das eine oder andere Zigarren­-Accessoire, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern dem Rauchgenuss Vollendung verleihen. Und natürlich stellen wir auch passende Begleiter in Flasche und Glas vor. Viel Vergnügen beim Entdecken.

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